Tauchtauglichkeitsuntersuchung – Optimale Sicherheit für Ihr Hobby

Tauchen ist ein sicherer Sport, wenn einige Regeln beachtet werden.

Dazu gehört auch, sich zuvor einer eingehenden körperlichen Untersuchung beim Arzt, der sich im Bereich Tauchmedizin weitergebildet hat, zu unterziehen. Das Zertifikat über diese Tauchtauglichkeit wird von allen seriösen Tauchschulen und Tauchbasen weltweit gefordert. Auch wenn sie sich gesundheitlich fit und wohl fühlen, brauchen Sie das internationale Tauchtauglichkeitszeugnis.

Was wird geprüft?

Der Druck unter Wasser ist belastend für den Körper. Wenn Störungen beim Druckausgleich vorliegen, kann dies z. B. schwerwiegende Trommelfellverletzungen auslösen. Daher ist es wichtig, vor einem geplanten Tauchurlaub zu überprüfen, ob der Körper den Unterwasserdruck aushalten kann.

Dazu wird insbesondere nach Erkrankungen in den Monaten vorher bzw. chronischen Erkrankungen gefragt und eine körperliche Untersuchung vorgenommen, die insbesondere

  • das Herz-Kreislauf-System,
  • die Lungenfunktion,
  • den HNO-Bereich,
  • sowie die Augen

unter die Lupe nimmt. Auch die psychische Verfassung der Patientin bzw. des Patienten wird in die Untersuchung mit einbezogen.

Die Prüfung – einmal im Leben reicht nicht!

Die Tauglichkeit für das Tauchen kann sich durch überstandene Erkrankungen verändern. Daher empfehlen wir folgenden Untersuchungsrhythmus:

  • vor einem ersten Tauchlehrgang,
  • für regelmäßig tauchende Patienten unter 40 Jahre alle drei Jahre,
  • für regelmäßig tauchende Patienten über 40 Jahre einmal jährlich.
  • Ggf. vor einem geplanten Tauchurlaub, sofern es die dort geltenden Gesetze vorsehen (z. B. wird in Ägypten ein Tauchtauglichkeitszeugnis gefordert, das nicht älter als ein Jahr ist).

Bitte fragen Sie vorsichtshalber nach einer Erkrankung den Arzt, ob sich etwas an der Tauchtauglichkeit geändert haben könnte. Beugen Sie lieber vor, damit Sie dauerhaft diesem Hobby nachgehen können!